Breaking News:
Gründung finanzieren
Pressmaster/shutterstock.com

Was Startups von Konzernen unbedingt lernen sollten

Startups sind beliebt, ganz besonders bei Arbeitnehmern. Geschätzt werden vor allem die flachen Hierarchien mit den kurzen Entscheidungswegen, der unkonventionelle Umgangston mit dem meist kameradschaftlichen „Du“ und die Möglichkeit, von Anfang an mit dabei zu sein und dabei das Startup und gleichzeitig auch noch die eigene Karriere ganz entscheidend voran zu bringen. Dennoch sollten Startups ihren Widerpart, den Großkonzern, nicht pauschal verteufeln. In der Praxis können Startups nämlich durchaus von den etablierten Konzernen und Global Playern einiges lernen, was zu einem langfristigen Geschäftserfolg beiträgt.

Geschäftssinn entwickeln

Großkonzerne repräsentieren im Allgemeinen die berühmte Old Economy, während Startups heute die eher unkonventionelle New Economy ausmachen. Old Economy, das steht jedoch vor allem für jede Menge an nützlichem Geschäftssinn, welcher den Newcomern meist noch fehlt, was nicht selten dann zum betriebswirtschaftlichen Straucheln führt. Geschäftssinn zu entwickeln, um die eigene Branche und den Mitbewerb aus dem FF zu kennen, sollte daher zur Pflichtaufgabe auch für Startups gehören.

Feste Strukturen, stabile Abläufe etablieren

Was in Konzernen tief verankert ist und nicht selten die Basis geschäftlichen Erfolges schafft, fehlt bei vielen Startups leider: Das Etablieren fester Strukturen und vor allem auch stabiler und definierter Abläufe und Prozesse. Ohne diese entscheidenden Voraussetzungen können Geschäftsmodelle nämlich nicht skaliert, Ressourcen nicht ergebnisorientiert und gewinnbringend eingesetzt werden und vor allem fehlt die unerlässliche Sicherheit für die im Unternehmen fest angestellten Mitarbeiter und auch für die Freelancer.

Budgetierung und Finanzierung

Die Finanzplanung in Startups funktioniert häufig auf Zuruf und bei Pizza und Cola, während Konzerne hierzu geregelte Verantwortlichkeiten und Zeiträume festgelegt haben. Die Finanzkraft eines Startups, als wichtigste Voraussetzung im harten Kampf um Kunden und Märkte, muss jedoch stets sorgsam geplant und vor allem auch kontrolliert werden. Eine eigene Finanz- und Anlagenbuchhaltung sowie ein funktionierendes Finanzcontrolling sollten daher auch in einem Startup keine Fremdwörter sein.

Über Benjamin Schneider

Benjamin Schneider
Benjamin Schneider ist Internetunternehmer und Inhaber der Online Business Beratung. Als Business Coach gibt er seine langjährige Erfahrung an Onlineshops und andere Internetunternehmen weiter.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlichterforderliche Felder sind markiert *

*

x

Lesen Sie auch

Gründung finanzieren

Finanzielle Herausforderung: Gründung des eigenen Start-ups

Etlicher zeitlicher wie finanzieller Aufwand begleitet eine Unternehmensgründung. Insbesondere die Gründungskosten lassen sich zwar recht ...