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3 Dinge auf die man sich in den ersten Jahren im Online-Marketing-Business nicht konkret fokussieren muss

Viele Jungunternehmer sind vor dem Beginn ihrer „Karriere“ immer der Meinung, dass es nur den „einen“ richtigen Weg nach oben gibt. Sie hören dabei auf Bekannte, Marketing-Gurus oder googeln nach den Erfolgsindikatoren, die das Unternehmen so schnell wie möglich auf die Erfolgsspur bringen sollen.

Wenn man schon oben steht, oder sich zumindest auf den Weg dorthin befindet hat man schon so manche Erfahrungen gemacht und kann beurteilen welche Faktoren vielversprechend sind und welche für den Anfang noch keine große Rolle spielen.

Heute wollen wir euch 3 Dinge vorstellen, auf die man in den ersten Jahren nicht unbedingt den Fokus legen sollte – jedoch glauben die meisten Leute, dass diese essentiell für den Erfolg sind.

#1 – Ein Logo

Versteh mich nicht falsch… Ein gutes Logo und eine gute Marke sind wichtig.

Aber in den ersten Jahren einfach nicht essentiell.

Lektion # 1: Den Unterschied zu erkennen, was wirklich wichtig ist und was „nur“ wichtig ist, ist eine kritische Fähigkeit um ein erfolgreiches Unternehmen zum Wachsen zu bringen.

Nur als kleines Beispiel – Einige der ersten Logos von Digital Marketing waren Screenshots von Microsoft Word 😉

Lektion # 2: Fokussieren Sie im ersten Geschäftsjahr 99% ihrer Zeit auf den Verkauf und die Betreuung ihrer Kunden. Wenn Sie sich in ihrem ersten Jahr nur auf das Logo und das Branding konzentrieren, werden Sie zwar ein gutes Logo besitzen aber kein Geschäft, das das Logo widerspiegelt.

#2 – Ein Geschäftsmodell

Dieser Punkt wird euch jetzt mit Sicherheit schockieren und vor ein paar Jahren hätten wir dies selbst nicht für möglich gehalten.

Am Beispiel von DigitalMarketer versuche ich euch zu erklären was wir damit meinen….

Im Jahr 2011 verkaufte DigitalMarketer eigene Kurse, die die Bedürfnisse der Kunden nicht deckte…

Im Jahr 2012 spezialisierte sich die Firma auf die Vermittlung von anderen Expertenkursen. Diese lockte mehr Kunden an, die Qualität war allerdings „fraglich“ (um es freundlich auszudrücken) …

2013 spezialisierte sich das Unternehmen auf Veranstaltungen und das Coaching-Business, welches viel Geld einbrachte, langfristig allerdings auch nicht funktionierte…

Im selben Jahr versuchte sich das Unternehmen in den Verkauf von Dienstleistungen, welches auf strategische Sicht schlechter funktionierte als das Event- und Coaching-Modell.

Anfang 2014 stand dann endgültig fest:

Die Firma hatte weder ein funktionierendes Geschäftsmodell, noch geistreiche Ideen für die Zukunft. In einem Moment der Verzweiflung stellten sie sich der augenscheinlichen Frage:

„Was machen wir eigentlich am besten?“

Das war’s.

Das Unternehmen hat einfach einen Schritt zurück gemacht und die Frage gestellt: „Was machen wir am besten?“

NICHT… „Was wollen wir tun?“

NICHT… „Was wollen die Leute kaufen?“

Stattdessen hat das Unternehmen gefragt: „In welchem Bereich VERDIENEN wir es zu gewinnen, weil wir einsame Spitze sind?“

Um diese Frage zu beantworten erstellte das Unternehmen DigitalMarketer Lab. Der Rest ist Geschichte….

Bis 2014 hatte das Unternehmen schließlich sein „Geschäftsmodell“. Es dauerte 4 Jahre. Ärgere dich daher nicht, wenn du dein Model noch nicht herausgefunden hast. Bei DigitalMarketer hat es auch eine Weile gedauert…

Lektion # 3: Es ist ok, wenn du dein Geschäftsmodell noch nicht herausgefunden hast. Bleib entspannt und setze den Fokus auf DEINE Stärken und nicht auf die Bedürfnisse des Marktes.

#3 – Ein Team

Bei diesem Punkt bin ich mir sicher, dass ich viel Unstimmigkeit bekommen werde…

Also lass mich klarstellen: Ein tolles Team ist wichtig. Sehr wichtig.

Mit dem Team, das von „Tag 1“ dabei ist, erfolgreich zu werden, bezweifle ich allerdings ein bisschen (zumindest in den meisten Fällen). Darlegen kann ich das wieder mit einem Beispiel von DigitalMarketer, welches von Beginn der Einführung von allen Teammitgliedern heute nur noch eines besitzt.

Lass dir also sagen:

Bevor das Unternehmen, ihr Geschäftsmodell nicht klar identifiziert hat, kann man nicht entscheiden welches Team dafür benötigt wird.

Frage: „Was machst du?“

Antwort: „Du ziehst weiter!“

Klar rate ich dir, nicht mit den faulen und unehrlichen Leuten weiterzuziehen. Setze Zeichen! Entscheide dich für intelligente, fleißige Menschen, die ALLLES dafür geben das Unternehmen voranzubringen. Und dann gibst du dein Bestes, um aus ihnen das Beste herauszuholen. In der Zwischenzeit haltest du dich an die unsterblichen Worte von Stephen Skills…

„Wenn du nicht mit dem zusammen sein kannst, den du liebst … Liebe, mit dem du zusammen bist!“

Lektion # 4: Es ist ok, wenn dein Startup-Team nicht perfekt ist. Du bist es auch nicht. Genieße die Verrücktheit deines Teams. Akzeptiere die Stärken und Schwächen des Einzelnen und bedenke immer: „Eine große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt!“.

Fassen wir zusammen:

Lektion # 1: Den Unterschied zu erkennen, was wirklich wichtig ist und was „nur“ wichtig ist, ist eine kritische Fähigkeit um ein erfolgreiches Unternehmen zum Wachsen zu bringen.

Lektion # 2: Fokussieren Sie im ersten Geschäftsjahr 99% ihrer Zeit auf den Verkauf und die Betreuung ihrer Kunden. Wenn Sie sich in ihrem ersten Jahr nur auf das Logo und das Branding konzentrieren,

Lektion # 3: Es ist ok, wenn du dein Geschäftsmodell noch nicht herausgefunden hast. Bleib entspannt und setze den Fokus auf DEINE Stärken und nicht auf die Bedürfnisse des Marktes.

Lektion # 4: Es ist ok, wenn dein Startup-Team nicht perfekt ist. Du bist es auch nicht. Genieße die Verrücktheit deines Teams. Akzeptiere die Stärken und Schwächen des Einzelnen und bedenke immer: „Eine große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt!“.

Und die FINALE LEKTION…

Kümmere dich vorerst nicht um Angelegenheiten wie Firmenmarken, Geschäftsmodelle und Team. Auch wenn diese Faktoren wichtig sind, sind sie nicht wesentlich… zumindest nicht in den frühen Tagen Ihres Unternehmens.

Hinterlassen Sie ein Kommentar mit Ihren Erfahrungen!

Ihr Ben Schneider & Christoph Augustin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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